Eine Nacht in Santo Domingos Altstadt

 In Allgemein, Walflüsterin 2018

Ich hatte keine Ahnung, was mich in der Hauptstadt der Dominikanischen Republik erwarten würde, ich kannte bis dato ja nur Samaná und Puerto Plato. Dass Santo Domingo mein Herz im Sturm erobern würde, damit hatte ich nicht gerechnet.

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Als wir am späten Nachmittag kurz vor Sonnenuntergang in der Stadt ankamen, war gerade noch Zeit, sich frisch zu machen und einen kurzen Blick auf die Strandpromenade und das karibische Meer zu erhaschen. Dann ging es mit dem Bus in die historische Innenstadt. Inzwischen war es draußen dunkel geworden und die Gebäude offenbarten ihren Charme im Licht der Scheinwerfer.

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Die Altstadt von Santo Domingo – das müsst ihr wissen, damit ihr es euch vorstellen könnt – war die erste Stadt der sogenannten „neuen Welt“. Hier begann die Besiedlung der karibischen Welt: Im Jahre 1492 landete Kolumbus auf der Insel, welche dann der Ausgangspunkt für die Erschließung Südamerikas werden sollte.

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Hier entstanden die ersten Kirchen, Klöster, Universitäten und Krankenhäuser Amerikas. Noch immer bestimmen diese Gebäude oder ihre Ruinen das Bild der Stadt. Der einzigartige koloniale Stil Santo Domingos prägt die Altstadt und genau das macht sie so charmant.

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Und dann kommen zu dem kolonialen Erbe noch feurige Rhythmen wie zum Beispiel Merengue und Bachata, der Charme der Lateinamerikaner und ein vibrierendes Nachtleben. Nicht ohne Grund gilt Santo Domingo als eine der reizvollsten Städte der Karibik.

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Sich auf die Spuren von Kolumbus zu machen, zu sehen, wie Tradition und Moderne zusammenfinden und das Exotische und Dynamische dieser Stadt in mich aufzusaugen, war schon lange ein Traum.

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Zunächst habe ich die Gastronomieszene der Stadt getestet. Diese ist so interessant und inspirierend, wie ich es bis dato noch nicht erlebt habe. Hier vermischt sich die traditionelle Küche der Dominikanischen Republik mit den Einflüssen aus Europa und der ganzen Welt. Entstanden ist eine ganz eigene Kulinarik, die man als kosmopolitisch bezeichnen kann.

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Dazu gibt es typische karibische Cocktails, beschwingte Kellner und Livemusik mit überschwänglichem Gute-Laune-Mix. Ich teste mich durch die gesamte Palette an Vorspeisen, Leckereien und Desserts. Mein eigenes Gericht reicht mir nicht. Die ganze Gruppe ist neugierig auf die verschiedenen Speisen und wir tauschen die verschiedenen Genüsse deshalb fleißig untereinander aus.

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Ich liebe es hier zu sein! Exotische Küche, gelebte Freude und hinreißende Gastfreundlichkeit vereinen sich in Santo Domingo zu einem perfekten Potpourri und lassen mein Herz höher schlagen.

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Nach dem Essen machen wir einen Stadtspaziergang durch die Gassen der Stadt. Wir besuchen Restaurants und Bars, lassen uns treiben zwischen Geschichte und Moderne. Wir bestaunen alte Ruinen genauso wie historische Gebäude oder die Tanzshows in den Bars. Und auch wenn die Nacht kurz war, es hat sich so sehr gelohnt, einen Ausflug in das historische Viertel zu machen.

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Danke Santo Domingo!

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