Let the journey start! On the road – Part 1

 In Allgemein, Dominikanische Republik, Unser Projekt

Am Sonntag kam Besuch und es ging mit einige  Journalisten auf Rundreise. Mit unserer Truppe machten wir uns auf, die Highlights der Halbinsel Samaná zu erkunden. Am Sonntag ging es zum „Salto El Limón“ einem 50 Meter hohen Wasserfall, der ein begehrtes Ausflugsziel ist. Dabei kann man ein „Caballo de paso“ nehmen, ein ganz besonders widerstandsfähiges und starkes Pferdchen, ein Nachkommen der spanischen Rosse, die von den Konquistadoren mitgeführt wurden. Stark und geschickt müssen sie auch sein, denn der Weg ist eine echte Herausforderung! Stock und Stein, muss so sein, denn das Abenteuerfeeling breitet sich erst richtig im Körper aus, wenn unsere treuen Reittiere durch brusthohes Flusswasser waten oder steile Abhänge erklimmen. Die Herausforderung auf unserer Seite war es, im Sattel zu bleiben. Wie die Pferdchen es schaffen, bleibt mir ein Rätsel, aber ihre Ausdauer hätte ich gerne! Hut ab, ich bin tief beeindruckt! Im Wasserfall selbst zu schwimmen ist eine unendlich schöne Erfrischung und der Weg dorthin bietet tolle Aussichten!

Am darauf folgenden Tag trafen wir uns in Samanás schnuckeligem Walmuseum, mit den Knochen einer vor vielen Jahren gestrandeten Waldame und vielen schönen Beschreibungen der örtlich ansässigen Tierwelt. Dort fand mein erstes Interview mit Sandra und Yannick von RheinMain TV statt, für ihr Lifestyle Magazin. Es machte großen Spaß, auch wenn ich vor Aufregung mehrmals knallrot anlief! Auf jeden Fall sollte dieses Museum von jedem, der in Samaná ist, einmal besucht werden. Cebse, die örtliche Naturschutzorganisation betreibt das Museum. Die Mitarbeiter sind wahnsinnig freundlich und gut über aktuelle Belange informiert :) Danach machten wir einen Abstecher nach „Las Galeras“ wo es einen weißen Traumstrand mit saphirblauem Meer zu bestaunen gibt. Zudem liefen wir dort quasi in prominenten Fußstapfen, denn auch Käptn(!) Jack Sparrow schlenderte dort entlang! Ganz genau, „Fluch der Karibik“ wurde dort gedreht ;)

Schon stürzte der Dienstag ins Land und wir uns kopfüber in die Baumkronen von Limón! In Form von Ziplining, was einen unglaublichen mega Spaß gemacht hat! Man wird in eine Art Gurtvorrichtung gesteckt, die auch zum Klettern verwendet werden kann, nur, dass man damit an Stahlseile gehängt wird und – zack – daran heruntersaust zur nächsten Station in den Baumwipfeln. Ein kleiner Adrenalinrausch bricht aus, sowie das Gefühl fliegen zu können. Im nächsten Leben möchte ich gerne ein Vogel sein:) Also, wer auf ein bisschen Geschwindigkeit und Herzklopfen steht, sollte das in jedem Fall einmal ausprobieren *.* Und selbstverständlich stand die Whalewatchtour mit Kim Beddal und Whale Samaná auf dem Programm. Bei dieser schwamm die neue Walmutter mit Kälbchen nur wenige Meter am Heck unseres Bootes vorbei. Erst bei dieser unmittelbaren Nähe wird einem die Größe dieser Meeresgiganten bewusst und die Vollkommenheit dieser atemberaubenden Wesen. Vielleicht zeigte sie ihrem Nachwuchs die Schiffsschrauben, um ihr Baby in Zukunft vor Unglück zu bewahren? In jedem Fall war es ein zutiefst beeindruckender Ausflug, für alle von uns :) Und am nächsten Tag besuchten wir den Nationalpark „Los Haitises“, welcher ein Vogelparadies ist und mit seinen unzähligen kleinen Inselchen, Buchten und Höhlen ein Paradies für Piraten war und für Fledermäuse ist. Eine wunderschöne Begegnung hatten wir zudem mit Flippers Verwandten, den „bottlenose dolphins“, die es sich nicht nehmen ließen, ein paar filmreife Luftsprünge, direkt vor unseren Nasen vorzuführen. Diese Naturschauspiele sind jedesmal einfach genial, unglaublich und werden mir mein Leben lang im Gedächtnis bleiben. So viel Schönheit ist bewegend und die Lebensfreude dieser Meeressäuger ansteckend :) Hoch lebe das Leben! Bald schreibe ich von meinen weiteren Ausflügen und wünsche eine schöne Restwoche. :)

Allerbeste Grüße
Eure Walflüsterin Alina :)

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Während wir auf unsere Pferdchen warten, sind unsere Journalisten nicht untätig und lassen sich über sein Grundstück führen. In diesem Falle stehen sie vor einem Kakaobaum.

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Der Guide Vidal und sein Hund. Der gute Hund Bobby lief den ganzen Weg mit uns mit :) Nebenbei hatten unsere getreuen Reittierchen den Fluss im Hintergrund gerade durchquert.

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Auf dem Weg zum „Salto El Limón“ geht es am Aussichtspunkt „Belissimo“ (übers.: das Schönste) vorbei. Es erstrecken sich baumbewachsene Hügel und Berge, soweit das Auge reicht *.*

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Nach einer etwa 45minütigen Reittour, die wirklich über Stock und Stein führte, liegt der 50 Meter hohe Wasserfall genau vor uns.

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Las Galleras, der vermeintliche Drehort von „Fluch der Karibik!“ Ist es nicht wunderschön? :)

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Statt Piraten und Schätzen präsentierten sich uns die Köchin des Restaurants und der Fang des Tages. Aus letzterem wurde unser Essen zubereitet.

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Und so sieht ein typisches Mittagessen aus, wenn es auf den Tisch kommt. Etwas Salat, die frisch gefangenen Fische und Garnelen wurden gegrillt, die Tintenfische gekocht und zu einer Salsa verarbeitet. Natürlich gibt es dazu Reis, Bohnen und Tostones (Kochbananen, ähnlich zubereitet wie bei uns Bratkartoffeln) mein persönliches Lieblingsessen. :)

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Unser kleines und jüngstes Walkälbchen gibt sich die Ehre – circa 3 Wochen alt- und schon sehr aktiv !

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Eine Pelikanfamilie in Los Haitises. Hunderte von Vögeln nennen diesen Nationalpark ihr Zuhause.

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Der Park hat auch noch die Höhlen als Highlights. Diese bieten wundervolle Photomotive. Fledermäuse flattern darin herum, an den Wänden lassen sich Höhlenzeichnungen der einstigen Ureinwohner finden und viele Legenden ranken sich darum.

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Eine Besonderheit des Parks besteht aus den wunderschönen Mangroven, die überall wachsen und einen Teil des „Festlandes“ bilden.

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