Los Haitises – Nationalpark und Must See in Samaná

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Samaná ist Heimat einer der bedeutendsten Nationalparks der Dominikanischen Republik: Los Haitises. Im Nordosten des Landes, im Südwestwinkel der Bucht von Samaná, bei der Mündung des Flusses Yuna gelegen, umfasst er ein Areal von 826 km².

Schon in präkolumbischer Zeit wurde das Gebiet von den Taínos, den Ureinwohnern der Insel, besiedelt oder zumindest immer wieder zeitweise aufgesucht. Hierauf deuten vor allem Petroglyphen an den Wänden der zahlreichen Höhlen des Gebietes.

Der Name „Haitises“ leitet sich von „Aiti“ bzw. „Haiti“ ab, der Bezeichnung der Taínos für Hügel bzw. hügeliges/bergiges Land. Die Erhebungen in den Haitises sind zwar nicht hoch (kaum 100 m), jedoch recht steil, so dass der Name verständlich ist.

Los Haitises sind ein typisches Karstgebiet mit vielen Höhlen. Bemerkenswert sind auch die Mangrovenwälder entlang der Küste, die zu den größten der Insel zählen.

In der Küstenzone des Parks leben und brüten unter anderem Möwen, Pelikane, Kormorane und Fregattvögel. Außerdem kommt der recht seltene Haiti-Bussard hier vor.

Der Nationalpark ist nur mit geführten Touren zugänglich. Er ist von verschiedenen Orten (Sánchez, Samaná, Sabana de la Mar) per Schiff zu erreichen. Die meisten Touren gehen von Sabana de la Mar durch die Bahía de San Lorenzo zu einigen Inseln bzw. Halbinseln, wobei auch Höhlen zu besichtigen sind.

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