Meine ersten Tage in Samaná

 In Dominikanische Republik, Wal

Meine ersten Tage in Samaná waren schon so eindrucksvoll, dass ich kaum weiß, wie ich sie in Worte fassen soll. Kaum in Samaná angekommen, bin ich direkt voll in meine Aufgaben als Walflüsterin eingestiegen und habe schon einige Whale-Watching-Touren begleitet. Die Crew an Bord der „Pura Mia“ har mich wirklich herzlich aufgenommen und ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt. Jeden Tag lerne ich etwas über Buckelwale dazu und helfe auf dem Boot, wo ich nur kann. Nachdem es die ersten Tage etwas verregnet war, wurde es zu Beginn der Woche richtig schön. Ich habe es geschafft, dem Winter in Deutschland zu entfliehen und bin im Sommer angekommen!

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Schon während meiner ersten Touren hatte ich sehr eindrucksvolle Begegnungen mit den Buckelwalen. Schon am ersten Tag durfte ich einen springenden Wal erleben. Am dritten Tag bereits eine Mutter mit ihrem Kalb. Das sind unvergessliche Erlebnisse, über die ich hier berichten darf.

Die Aufgaben der Crew an Bord sind wirklich umfangreich. Jeder der Mitglieder hat mindestens eine spezielle Aufgabe. Während der Tour werden immer die genauen Daten jeder Sichtung festgehalten. Das heißt das Datum, die Zeit, die Koordinaten, die Anzahl der Wale und wie sie sich verhalten haben. Wenn es möglich sein sollte, einen oder mehrere Wale anhand ihrer Fluke zu identifizieren, wird auch das dokumentiert. Die Dauer des Tauchens wird gestoppt und ebenfalls notiert. So kann auch das Alter eines Kalbes geschätzt werden- an der Dauer, die es schafft, zu tauchen. Jeder gesichtete Wal wird – so gut es geht – fotografiert.

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Die Touristen an Bord erhalten von Kim, die die Touren leitet, eine ausführliche Einweisung in die Spezies des Buckelwales und in den Ablauf der Whale-Watching-Tour. Am Ende jeder Saison werden alle gesammelten Daten und Fotos an die Naturschutzorganisation CEBSE übergeben und dort ausgewertet.

Auf meinem Weg in den Hafen und zurück in das Hotel ist mir eines an den Dominikanern besonders aufgefallen: ihre unbändige Lebensfreude. Von irgendwoher kommt immer Musik, die einfach gute Laune macht. Sie verbringen viel Zeit gemeinsam draußen. Ein lockeres „Holá!“ und ein ansteckendes Lächeln haben sie dabei für vorbei gehende Touristen immer auf den Lippen.

Ich freue mich riesig auf die Tage, die hier noch vor mir liegen und auf die vielen Erlebnisse, die ich mit euch teilen werde.

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