Mitreißende Rhythmen

 In Dominikanische Republik

Merengue, Bachata und Co. – In der Dominikanischen Republik gehört Tanzen zum Lebensgefühl einfach dazu. Einen lateinamerikanischen Tanz zu lernen ist gar nicht so schwer. Wichtig ist vor allem eins: Beweglichkeit in der Hüfte.

Die Dominikanische Republik gilt als führende Musiknation. Hier treffen sich indianische, afrikanische und europäische Musikelemente. Sie verschmelzen zu mitreißenden Rhythmen, die die tropische Lebenslust vermitteln.

Die Dominikanische Republik ist als Heimat des Merengue bekannt. Der Begriff kommt vom französischen „Meringue“, was auf Deutsch „Sahnebaiser“ bedeutet. Der Tanz ist eine Mischung aus lokalen afro- indianischen Elementen und alten französischen Salontänzen, der „Contradanza“. Doch mit getragenen Salontänzen wie im 18. Jahrhundert üblich, hat der Tanz nichts mehr zu tun. Der schnelle 2/4-Takt des Merengue weckt die Lebensgeister und verleitet unwiderstehlich zum Tanzen.

 

Tanzen bedeutet für die Einheimischen pure Lebenslust.

 

Die Grundschritte sind leicht zu lernen. Eigentlich muss man sich nur schrittweise im Takt drehen. Die Hüfte muss dabei locker sitzen, während der Kopf und der Oberkörper kerzengerade bleiben muss.  Echte Dominikaner variieren die Grundschritte mit virtuosen Bein- und Hüftbewegungen.

Bei dominikanischer Musik wie dem Merengue dürfen landestypische Instrumente nicht fehlen. Es werden Instrumente mit indianischer, afrikanischer und europäischer Herkunft eingesetzt, wie etwa die „Maracas“, die wie große Rasseln aussehen. Auch die „Güira“ ist ein beliebtes Instrument in der Dominikanischen Republik, sie ähnelt einer überdimensionalen Muskatnussreibe. Wie ein Waschbrett wird sie im Rhythmus mit einem hölzernen oder metallenen Stab gerieben.

Neben dem Meregue eroberte noch ein anderer Tanz in den vergangenen Jahren die Tanzflächen europäischer Diskos: Der Bachata. Auch er stammt ursprünglich aus der Dominikanischen Republik. Früher zeichnete ihn ein langsamer 4/4 Takt aus, ein Sänger sang dazu von enttäuschter Liebe. Begleitet wurde der Sänger dabei oft von einer in hohen Tönen wehklagenden Gitarre. In den letzten Jahren wurde der Bachata tanzbarer und schneller. Egal, ob Bachata oder Merengue – diese Rhythmen lassen niemanden kalt.

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