Oh wie schön ist Samaná…

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In Samaná kommen nicht nur Whale- Watching- Begeisterte auf ihre Kosten, so viel steht fest. Ich durfte in den letzten Tagen Samaná ein bisschen mehr erkunden und habe für alle jene unter euch, die neben dem Whale- Watching auch Interesse an Land und Leuten haben ein paar schöne Eindrücke.
Auch wenn mir die Wale zugegeben fehlen und mich die Sehnsucht quält, habe ich mich sehr gefreut über den Tellerrand hinaus zu schauen und Land und Leute näher kennenlernen zu dürfen.

Ich im Regenwald

Im Nationalpark „Los Haitises“ kommt man der ursprünglichen Natur sehr nahe und wandert auf den Spuren von den Ureinwohnern der Dominikanischen Republik, die einst in Felsen- und Tropfsteinhöhlen ihre Malereien auf den Stein brachten und Gesichter ihrer Gottheiten in Stein meißelten. Mit dem Boot fährt man langsam zwischen vielen dichtbewachsenen Inseln entlang und nimmt dabei die Umgebung mit allen Sinnen auf. Die Geräuschkulisse ist faszinierend- das Wasser rauscht, Vögel zwitschern und man weiß gar nicht so recht, wohin man zuerst schauen soll. Teile des Films „Fluch der Karibik“ sollen in diesem Nationalpark gedreht worden sein. Die richtige Kulisse bietet er allemal.

Ein weiteres absolut sehenswertes Ausflugsziel ist der Wasserfall „Salto El Limón“. Schon der Weg dorthin ist ein echtes Abenteuer. Zu Pferd oder zu Fuß wird eine unwegsame Strecke zurückgelegt, über Stock und Stein und durch Flüsse. Ich durfte mich von einem Pferd die Strecke tragen lassen und hab mich dabei gefühlt wie ein echtes Cowgirl. Im Westernsattel geht es durch den puren Regenwald, mit zeitweise panoramahaften Ausblicken. Bis man nach etwa dreißig Minuten einen „Pferdeparkplatz“ erreicht und der Wasserfall unüberhörbar nah ist. Man geht ein paar Schritte und da ist er, mitten im Wald, mehr als 40 Meter hoch.

Einige Stufen noch abwärts, durch einen Fluss und wieder aufwärts und die Reise hat sich gelohnt.
Mein Fazit: DAS sollte definitiv jeder auf seiner „Lebens-to-do-Liste“ stehen haben- einmal unter einem Wasserfall schwimmen. Einfach herrlich!

So viel zu dem Land. Auf der Reise zum „Salto El Limón“ durfte ich Basilio und Ramona kennenlernen. Sie beherbergen die Pferde, auf denen die Strecke zurückgelegt wird und führen einen kleinen Laden, mit allem was man zu Leben braucht. Außerdem kocht Ramona für jeden, der den Ausflug mit ihren Pferden unternommen hat, zu Mittag.

Gastfreundlich, wie die Dominikaner sind, durfte ich mir Haus ansehen und ihr Leben etwas näher kennenlernen.
Sie führen ein einfaches, aber sehr glückliches und zufriedenes Leben. Und das ist es doch, was am Ende zählt.
Jedenfalls nehme ich dieses Lebensgefühl für mich mit.

Mehr über dieses absolut paradiesische Land werde ich in den nächsten Tagen sehen und es natürlich hier mit euch teilen.

Abschlussbild
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