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Meerjungfrau45
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Melanie
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Vor über 22 Jahren war ich an einer schweren Krankheit erkrankt und fuhr nach La Gomera, um mich von dieser zu erholen und um Kraft zu tanken, mich von meinem damaligen Mann scheiden zu lassen. Auf La Gomera fuhr ich das erste Mal auf den Atlantik raus und wollte Walen oder Delphinen begegnen. Fleckendelphine waren die ersten Delphine denen ich begegnen durft, die vom ersten Augenblick an, mein Herz erobert hatten. So blieb es nicht nur bei einer Ausfahrt. Viele Male bin ich mit meinen Kindern noch aufs Meer gefahren und durfte schon damals mehreren Arten begegnen. Am Ende meines Urlaubs waren wir mit dem Skipper schon sehr vertraut, so dass es sich ergab, das wir eine Schule Pilotwale antrafen die ruhten und neugierig ums Boot schwammen. Da sagte der Skipper, wenn ich möchte könnte ich zu ihnen jetzt ins Wasser gehen. Ich zog meine Sachen aus, geführt von Vertrauen, denn ich war zuvor noch niemals geschnorchelt und schon gar nicht im offene Meer geschwommen. Es sollte der Moment in meinem Leben werden, der Alles verändern würde... So liess ich mich ins Wasser gleiten und schaute das erste Mal mit einer Schnorchelbrille ausgerüstet in die unendliche Tiefe des Atlantiks, was mein Herz bis zum Bersten öffnete, solch eine Schönheit. Und dann schwammen vier grosse Pilotwale dirkt auf mich zu. Sie nahmen mit mir Kontakt auf und das war der Moment wo ich gefühlt, "gestorben bin, habe aufgehört zu Atmen und Neu geboren wurde"! Als sich die Situation aufgelöst hatte, schwamm ich zurück zum Boot, noch wie in Trance, schwang mich ins Boot als hätte ich sowas schon immer gemacht und sagt zu meinen Mitgästen, " Ich bin gerade gestorben und neu geboren und ich weiss ich werde jetzt alles in meinem Leben schaffen." Erst viel später an Land nahm ich war, dass all meine grossen Beschwerden weg waren. Ich durfte eine Spontanheilung erleben, mir wurde meine komplette Gesundheit geschenkt, bis HEUTE. An meinem letzten Urlaubstag erlebte ich noch ein grosses Wunder mit Grossen Tümmlern, die mit mir sprachen, dass sie mich brauchen und ich soll unbedingt wieder kommen. Ich sagte ihnen, macht euch keine Sorgen in drei Wochen komme ich wieder. Was ich auch tat, ich bin mit leeren Koffern zurück, habe alles aufgegeben und gekündigt, nahm meine Kinder und bin noch mit einem Kredit nach Gomera ausgewandert. Vom Kredit habe ich mit dem Skipper zusammen ein Schiff gekauft und angefangen als Quereinsteigerin Grundlagen-Forschungsarbeit mit Rückenflossenidentifizierung zu machen, mit dem Ziel das dort ein Naturschutzgebiet entsteht. Ich bekam von der Kanarischen Behörde die Sondergenehmigung, habe mit hiesigen Meeresbiologen oder Freaks wie ich, eng zusammen gearbeitet. Mit den Daten die wir in elf Jahren gesammelt hatten, haben wir es geschafft, dass vor der süd-west Küste La Gomeras ein Naturschutzgebiet entstanden ist. Ich habe das Meer mit all seinen Bewohnern lieben und kennen gelernt. Ich durft über 25 verschiedenen Arten begegnen, habe Wunder erlebt oder Sie in ihrem einfach natürlichem Verhalten erfahren dürfen. Durch meine besondere Verbundenheit durfte ich atemberaubende Augenblicke mit der Photographie einfangen, die ich zum Teil sogar an Geo verkaufen konnte. Ich habe mich all die Jahre für ihren Schutz eingesetzt, Aufklärungsarbeit geleistet , Diavorträge jede Woche. Auch Diavortragsreisen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz gemacht. Eine besondere Feinfühligkeit bekamen auch all die Menschen die ich mit aufs Meer begleiten durft zu spüren. Durch meine persönliche Begeisterung und meine Empathie, habe ich den Meeresbesuchern das Meer, mit seinen Bewohner noch näher bringen können. Wobei viele nachhaltig was mitgenommen haben und viele sich auch danach für ihren Schutz aktiv eingestetzt haben. Da ich die Forschungsarbeit hauptsächlich selber finanziert hatte, durch noch mehr Kredite und zusätzliche andere Arbeit, musste ich dann nach über elf Jahren aufgeben. Da ich alleinerziehende Mutter von drei Kindern war und das irdische Leben auch bedient werden wollte und sollte. Aber mein Ziel war ja erreicht! Ich habe dann später Arbeit auf einem Whalwatching Boot gefunden und mehrere Jahre darauf gearbeitet. Es war mir wichtig für unsere Wale und Delphine weiterhin ein Sprachrohr zu sein, mich für ihren Schutz und die Umweltverschmutzung unsere Meere einzusetzten, zu Sprechen, mit Anregungen für aktiven Umsatz. Mit grosser Diszilpin und Hingabe! Da ich in all den Jahren in sehr finanzieller Schlichtheit existiert habe, meine drei Kinder solange begleitet habe und meine jünste Tochter jetzt auch ihre Ausbildung abgeschlossen hat und sie nun in ihr eigenes Leben geht. Geniesse ich eine neue Freiheit. Mit meinem Leben auf Gomera schliesse ich gerade ab, habe eine neue Arbeit in Deutschland und fasse gerade Fuss, in einem Neuen Leben. Ich möchte existenziell leichter durchs Leben gehen, Geld verdienen können um noch weitere Plätze auf dieser Welt zu besuchen, wo ich Walen und Delphinen begegnen kann. Und meinen Traum jetzt angehen diesen Planeten zu erreisen. Ich habe einen Auftrag erfüllt, etwas beizutragen für den Erhalt und Schutz der Wale und Delphine vor La Gomera und folge nun meinem neuen Ruf, in die Welt hinauszuziehen und neue Erfüllung zu finden. Ich identifiziere mich schon jetzt mit dem Wort "Walflüsterin", denn das bin Ich! Und gerne würde ich die wertvolle Aufgabe übernehmen es auch auf Samana zu teilen.

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